Seenebel über nordfriesischen Rapsfeldern – Seltenes Naturschauspiel an der Küste


Text und Foto: Ingo von Oven

Ein ungewöhnliches Naturschauspiel konnten aufmerksame Naturbeobachter in den vergangenen Tagen (Montag bis heute) an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste erleben: ein starker Seenebel hatte sich wie eine dicke Decke bis zu 150 m hoch von Helgoland bis zu den Deichen Nordfrieslands und Dithmarschens über das Watt gelegt, darüber blauer Himmel und intensive Sonne, die den Nebel von oben wie eine Schneedecke erschienen ließ. Der gesamte Verkehr für die nach Sicht fliegenden Flugzeuge über den Inseln und Halligen war stark beeinträchtigt. Auch der vier mal täglich von Büsum nach Helgoland fliegende Liniendienst musste zeitweise seine Maschinen in der Halle stehen lassen.

 

Erst über dem Festland lockerte die Wolkendecke auf und gab für kurze Augenblicke die Sicht auf die mittlerweile intensiv gelb blühenden Rapsflächen frei. Ein erfahrener Pilot (vom Flugsportverein Heide-Büsum) wagte mit seiner Cessna 172 den Flug über den sonst so gefürchteten Seenebel und ermöglichte den ungewöhnlichen Blick aus der Vogelperspektive auf die in voller Blüte stehenden Rapsfelder (in der Nähe von Garding/Eiderstedt).

 

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